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verstummt |
Herr, ich weiss nicht, was ich sagen soll.
Die Worte fehlen mir.
Weil ich mich schäme?
Weil meine Wut egoistisch ist?
Weil Worte immer mehr Worte fordern?
Weil ich mich einfach dir anvertrauen soll?
Herr, ich weiss nicht, was ich sagen soll.
Aber Herr, ich weiss, dass dir das bereits reicht.
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Weihnachtssegen |
Der Herr segne uns.
er gehe mit uns den Weg
in die Nacht und in den Tag.
Er lasse seinen Stern erstrahlen so hell
Wie damals in Betlehem,
damit wir finden bei ihm,
was wir suchen und ersehnen.
Er selber gehe mit uns als Engel,
der uns schützt und erinnert,
was heute Grund des Festes ist,
damit die Hoffnung bleibt,
wenn Tage kommen,
die unser Leben verdunkeln.
Das schenke uns der Gott der Kinder
Und der Gott der Großen,
der Vater, der die Welt gemacht,
der Sohn, der uns als Kind entgegenlacht,
der Geist, der alles wohl bedacht.
Amen.
Herbert Jung aus: Gottes sanfte Hände über dir. Segensgebete für Gemeinde und Familie, Freiburg 1992 (Herder-Verlag). |
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Dankessegen |
Der Gott des Lebens segne uns.
Er schenke uns Tag für Tag, was wir brauchen.
Jesus Christus zeige uns, wie wir füreinander da sein
und einander zum Segen werden können.
Der Heilige Geist halte in uns die Gabe der Dankbarkeit wach,
daß wir jeden Tag aufs Neue Gott und den Menschen danken können.
So segne und behüte uns Gott. |
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Segen für die Sommerzeit |
Ich wünsche Dir
bunte Sommerfarben
ins Gewebe deiner Tage,
dass du graue Zeiten
bestehen kannst,
ohne in Hoffnungslosikgeit
zu versinken.
Ich wünsche Dir
helle Töne der Heiterkeit
in die Melodie deines Lebens,
Befreiung zur Leichtigkeit
und Tanz
ohne fliehen zu müssen
vor den Niederungen.
Ich wünsche Dir
guten Boden
unter deine Füsse,
deine Wurzeln hineinzusenken
und genügend Halt zu finden,
um nicht heimatlos zu bleiben
auf dieser Erde.
Antje Sabine Naegeli
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Mut den Mutlosen |
Herr, schenke Mut den Mutlosen.
Kraft den Kraftlosen.
Zuversicht den Ängstlichen.
Hoffnung den Verzagten.
Visionen den Bewahrern.
Sicherheit den Dränglern.
Freude den Traurigen.
Lachen den Weinenden.
Veränderung den Erstarrten.
Geborgenheit den Einsamen.
Heimat uns Heimatlosen.
Amen
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Der Herr ist mein Hirte |
Psalm 23:1 Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen.
2 Er läßt mich lagern auf grünen Auen und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.
3 Er stillt mein Verlangen; er leitet mich auf rechten Pfaden, treu seinem Namen.
4 Muß ich auch wandern in finsterer Schlucht, ich fürchte kein Unheil; denn du bist bei mir, dein Stock und dein Stab geben mir
Zuversicht.
5 Du deckst mir den Tisch vor den Augen meiner Feinde. Du salbst mein Haupt mit Öl, du füllst mir reichlich den Becher.
6 Lauter Güte und Huld werden mir folgen mein Leben lang, und im Haus des Herrn darf ich wohnen für lange Zeit. |
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Dein Geist |
Welcher Geist mich durchweht?
Dein Geist soll es sein, Herr.
Welche Begeisterung mich regt?
Dein Geist soll es sein, Herr.
Welche Liebe, die mich trägt?
Dein Geist soll es sein, Herr.
Welche Kraft, die mich weckt?
Dein Geist soll es sein, Herr.
Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht,
sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.
2. Timotheus 1,7 |
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Psalm 8 (HfA) |
1 Ein Lied Davids, zum Spiel auf der Gittith.1 2 Herr, unser Herrscher! Groß und herrlich ist dein Name. Himmel und Erde sind Zeichen deiner Macht. 3 Aus dem Mund der Kinder erklingt dein Lob. Es ist stärker als das Fluchen deiner Feinde. Erlahmen muß da ihre Rachsucht, beschämt müssen sie verstummen. 4 Ich blicke zum Himmel und sehe, was deine Hände geschaffen haben; den Mond und die Sterne - allen hast du ihre Bahnen vorgezeichnet. 5 Wie klein ist da der Mensch! Und doch beachtest du ihn! Winzig ist er, und doch kümmerst du dich um ihn! 6 Du hast ihn zur Krone der Schöpfung erhoben und ihn mit hoher Würde bekleidet. Nur du stehst über ihm! 7 Du hast ihm den Auftrag gegeben, über deine Geschöpfe zu herrschen. Alles hast du ihm zu Füßen gelegt: 8 die Schafe und Rinder, die Tiere des Feldes, 9 die Vögel unter dem Himmel und die Fische im weiten Meer. 10 Herr, unser Herrscher! Groß und herrlich ist dein Name. Himmel und Erde sind Zeichen deiner Macht. |
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Lobpreis der Maria, Lukas 1 |
46 Und Maria sprach: Meine Seele erhebt den Herrn,
47 und mein Geist freut sich Gottes, meines Heilandes;
48 denn er hat die Niedrigkeit seiner Magd angesehen. Siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Kindeskinder.
49 Denn er hat große Dinge an mir getan, der da mächtig ist und dessen Name heilig ist.
50 Und seine Barmherzigkeit währt von Geschlecht zu Geschlecht bei denen, die ihn fürchten.
51 Er übt Gewalt mit seinem Arm und zerstreut, die hoffärtig sind in ihres Herzens Sinn.
52 Er stößt die Gewaltigen vom Thron und erhebt die Niedrigen.
53 Die Hungrigen füllt er mit Gütern und läßt die Reichen leer ausgehen.
54 Er gedenkt der Barmherzigkeit und hilft seinem Diener Israel auf,
55 wie er geredet hat zu unsern Vätern, Abraham und seinen Kindern in Ewigkeit. |
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Unser Vater, Matthäus 6 |
Unser Vater im
Himmel! Dein Name
werde geheiligt.
10 Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe
wie im Himmel so auf
Erden.
11 Unser tägliches
Brot gib uns heute.
12 Und vergib uns
unsere Schuld, wie
auch wir vergeben
unsern Schuldigern.
13 Und führe uns nicht
in Versuchung, sondern
erlöse uns von dem
Bösen.
Denn dein ist
das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in
Ewigkeit. Amen. |
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